Vier Südbayerische Meistertitel

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Am 17./18.01.2026 fanden in der Werner-von-Linde-Halle die Südbayerischen Hallenmeisterschaften statt. Unserer TSV Leichtathleten konnten sich in vielen Disziplinen einmal mehr von ihrer besten Seite zeigen.

Langsprintgruppe holt zwei Medallien

Aus der Gruppe rund um Trainer Peter Rabenseifner gingen insgesamt acht Athletinnen und Athleten an den Start. Sophie Ochmann sicherte sich in 58.70s den Titel der Südbayerischen Meisterin über 400m. Nach einer schnellen ersten Runden musste sie das Rennen auf der zweiten Hälfte alleine bestreiten. Trotzdem war sie am Ende weniger als eine Sekunde von ihrer persönlichen Bestleistung entfernt. Fabian Riegelsberger musste sich in seinem 800m Lauf zwar um 11/100s geschlagen geben, da sein Konkurrent aber außer Wertung startete, wurde er trotzdem Südbayerischer Meister über die Distanz. Mit seiner Zeit von 1:57.23min zeigte er sich jedoch nicht zufrieden.
Ich musste das ganze Rennen von vorne laufen und habe in der dritten Runde zu sehr nachgelassen. Das Rennen nehme ich als Vorbereitung für die Bayerischen Hallenmeisterschaften am 31.01.2026 in der Lindehalle mit.
Jonas Schroeder (2:01.01min), Benito Rekitt (2:01.11min) und Lukas Bergmann (2:12.95min) zeigten ebenfalls solide Rennen über 800m. Jakob Ngom konnte nach einer von Erkrankungen geplagten Vorbereitungsphase mit 7.49s über 60m zwar eine neue PB verbuchen, ist mit der Zeit jedoch selber nicht zufrieden und will sich ab sofort auf die Vorbereitung für die Sommersaison konzentrieren. Franziska Hekele zeigte mit 8.51s über 60m und 27.23s über 200m solide Leistungen. Nach einer Neuausrichtung ihres Trainings auf die 400m-Distanz zeigen die Ergebnisse in die richtige Richtung, nur mit ihrem 60m-Start hadert sie etwas. Routinier Andreas Kölbl blieb mit 8.79s über 60m Hürden nur 0.13 s über seiner persönlichen Bestleistung.

Kurzspringruppe erreicht Zwischenläufe

Aus der Kurzsprintgruppe von Trainer Michael Adolf waren vier Athletinnen am Start. Am schnellsten war Leonie Rupp, die im Vorlauf sowie im Zwischenlauf über 60m mit einer Zeit von jeweils 8.17s zu überzeugen wusste. Über 200m erreichte sie 27.29s.
Insgesamt bin ich mit meinem Wettkampf zufrieden – vor allem bei 60m konnte ich vieles von dem umsetzen, was ich mir vorgenommen hatte, auch wenn die beiden Läufe noch nicht rund waren. Die 200m sehe ich als gutes Training, da habe ich gemerkt, dass die Beine doch etwas müde von der Trainingswoche und den zwei 60m Läufen davor waren.
Nach einem starken Vorlauf mit 8.25s über 60m hat sich Johanna Ossmann in ihrem Zwischenlauf leider verletzt und konnte deshalb nicht noch einmal steigern.
Eigentlich bin ich mit der Intention an den Start gegangen die süddeutsche Quali über 60m zu laufen, da ich sie am Wochenende davor nur knapp verpasst habe. Im ersten Lauf habe ich dann leider den Start versemmelt und bin zu verkrampft gelaufen. Das wollte ich dann im nächsten Lauf besser machen, was mir eigentlich auch meistens gelingt. Beim Warm-Up für die Zwischenläufe hat der Beuger sich dann schon etwas fester angefühlt. Der Start war dann ziemlich gut und die ersten 40m auch. Der Muskel hat sich dann aber plötzlich so zusammengezogen, dass ich Tempo rausgenommen habe und die letzten paar Meter dann ausgehumpelt bin. Schade, weil ich eigentlich auch gerne gezeigt hätte was ich auf den 200m laufen kann und auch gerne die Staffel mit den Mädels gelaufen wäre. Im Hinblick auf den Wiedereinstieg motiviert, ich musste ja schon oft wieder neu anfangen.
Miriam Brandstetter-Maurer konnte mit 8.37s über 60m nicht ganz an die Leistung der Vorwoche anknüpfen. Auch im Zwischenlauf über die 60m und in ihrem Lauf über 200m kam sie mit 28.74s nicht in die Nähe ihrer persönlichen Bestleistungen.
Am 10. Januar bin ich in Ulm richtig stark in die Hallensaison gestartet. Über 60 Meter haben zur neuen persönlichen Bestzeit gerade einmal 2 Hundertstel gefehlt – das ist die Art, die zwar kurz ärgert, aber vor allem Lust auf mehr macht. Mit diesem guten Gefühl ging es zu den Südbayerischen Meisterschaften in der Werner-von-Linde-Halle. Der Lauf über die 60 Meter war solide und bildet eine sehr gute Grundlage für die Saison. Der Start war stark – genau da, wo er sein soll – und danach ist definitiv noch viel Potenzial vorhanden. In der Halle sieht man gnadenlos ehrlich, wo noch Zeit liegen bleibt, und genau das ist gerade der Fall. Die 200 Meter bildeten den Abschluss eines langen Wettkampftages und waren entsprechend extrem hart. Nach so vielen Starts fühlen sich 200 Meter plötzlich eher wie 400 an – aber genau diese Läufe sind wichtig und bilden eine starke Basis für eine neue PB bei den kommenden Wettkämpfen, insbesondere bei den Munich Indoors. Ich starte für den TSV Gräfelfing und arbeite eng mit meinem Trainer Michael Adolf zusammen. Wir wissen, wo wir stehen, und noch wichtiger: Wir wissen, wie viel Speed da noch schlummert. Die Hallensaison ist noch jung – und meine Beine definitiv noch nicht alt!

Elias Henne weiterhin im Höhenflug

Bereits bei seinem ersten Hallenwettkampf der Saison, konnte Elias Henne seine Bestleitung im Hochsprung auf 1.91m steigern – und das im Rahmen eines Hallensiebenkampfes. Mit 1.96m steigerte er sich keine zwei Wochen später ein weiteres mal und krönte sich mit 12cm Vorsprung zum Südbayerischen Meister in der U18. Seine Trainingskameraden Matteo Schwaiger und Ludwig Dinkel kamen auf solide 1.75m bzw. 1.70m. Dafür sicherte sich Matteo mit 8.74s über die 60m Hürden den dritten Platz. Im selben Rennen erreichten Ludwig und Elias 8.89s bzw. 8.96s. Ihr Trainer Günter Mayer zeigte sich sehr zufrieden mit den Leistungen. Auch Paul Richstein zeigte mit 7.27s über 60m, 9.08s über 60m Hürden und 6.68m im Weitsprung solide Leistungen, wobei er im Weitsprung sogar den dritten Platz belegte. Auch Florian Tschense zeitgte mit 11.19m im Kugelstoßen eine gute Leistung.

Stabhochsprunggruppe vielseitig unterwegs

Noah Kollhuber sicherten sich mit 4.80m im Stabhochsprung den Titel des Südbayerischen Meisters. Direkt hinter ihm plaziert war Alberto Lafuente Veron mit 4.50m. Alberto zeigte auch bei seinen 9.07s über die 60m Hürden einen guten Wettkampf. Leonie Kluge sicherte sich mit 3.20m im Stabhochsprung den dritten Platz in der U18. Dabei ließ sie ihre Trainingskameradinnen Eva-Marie Schneider (2.60m) und Alexandra Zakharova (2.20m) hinter sich. Alle drei absolvierten außerdem noch Läufe über 60m (8.74s, 8.92s, 8.89s) und einen Wettkampf im Weitsprung (4.48m, 4.02m, 4.25m). Obwohl sie in der Frauenklasse antreten musste, sicherte sich Tara Piossek mit 3.20m im Stabhochsprung den dritten Platz. Auch sie absolvierte ein wahres Mammutprogramm und konnte dabei gute Leistungen im Weitsprung (5.08m), Kugelstoßen (8.87m) und über die 60m Hürden (9.90s) einfahren.

Nachwuchs mit soliden Leistungen

Aus der U16 starteten Alije Kadriu und Jonathan Claus. Alije konnte sich mit 9.54s über 60m einen neue PB sichern. Jonathan meisterte die höheren Hürden mit Bravour und zeigte mit 10.89s über 60m Hürden eine soliden Einstand und lief mit 8.89s über 60m jedoch knapp an seiner Bestleistung vorbei.