Ludwig Dinkel ist DM-Sechster - Pech für Matteo Schwaiger

Gräfelfing – Ein Super-Erfolg: Mit dem sechsten Platz überraschte der Leichtathlet Ludwig Dinkel vom TSV Gräfelfing bei den deutschen Mehrkampf-Meisterschaften am letzten Wochenende in Halle/Saale.

tsv-gräfelfing-leichtathletik_ludwig_dinkel In der Leichtathletikhalle Brandberge gingen die besten deutschen Mehrkämpfer an den Start – und aus Gräfelfing gingen diesmal zwei Athleten im Hallensiebenkampf der männlichen Jugend U18 ins Rennen. Der 16-jährige Ludwig Dinkel präsentierte sich hier von seiner besten Seite, wuchs förmlich über sich hinaus und feierte am Ende einen riesigen Erfolg. Der Schützling von Trainer Günter Mayer arbeitete sich mit zwei neuen persönlichen Bestmarken von 7,70 Sekunden im 60 Meter-Lauf und 6,22 Meter im Weitsprung sowie 1,71 Meter im Hochsprung und 8,80 Sekunden über 60 Meter Hürden bereits in das Mittelfeld der 14 Teilnehmer. Seine besten Leistungen zeigte er vor allem im Kugelstoßen mit 12,66 Meter (7.) und war der viertbeste Stabhochspringer des Tages mit seinem neuen Hausrekord von 4,20 Meter. Seine starke Kondition und seinen eisernen Kämpfergeist unterstrich der Hüne vor allem beim abschließenden 1000 Meter-Rennen, wo er nochmals um weitere Platzierungen im Feld ganz vorne mitspurtete: Mit 2:47,11 Minuten schaffte er die drittbeste Zeit und steigerte auch hier seine persönliche Bestzeit. In der Endabrechnung eroberte der vielseitige Gymnasiast schließlich den starken sechsten Platz mit seinem neuen Rekord von 4744 Punkten. Damit feierte er seinen bislang größten Einzel-Erfolg bei einer DM. Deutscher Meister wurde der favorisierte Jan Mosig vom SC Potsdam mit 5281 Punkten vor Magnus Vieth von Hannover 96 mit 5085 Zählern und Allen Cole vom TSV Bayer Leverkusen (3/5019 P.).

Der gleichwertig starke Matteo Schwaiger musste nach einem gelungenen Auftakt mit 6,18 Meter im Weitsprung, 7,64 Sekunden im 60 Meter-Lauf und 12,08 Meter im Kugelstoßen den Wettkampf verletzungsbedingt aufgeben. Damit verpasste der 16-Jährige seine Chance auf eine Top-10-Platzierung.

Bericht und Foto: Ludwig Stuffer